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Erzbistum

Comenius-Projekt 2010-2012


Europaflagge

 

Das erste Comenius-Projekt unserer Schule wurde von 2010 bis 2012 zum Thema "Euro" durchgeführt. Deshalb konnten wir über die Förderung aus Geldern der EU hinaus weitere Förderer gewinnen: Die Europäische Zentralbank, die Neusser Waidner Stiftung und die Sparkasse Neuss
1. ComeniusplaketteInhaltlich drehte sich dieses Projekt um den Euro – es war in seiner europäischen Dimension also sehr aktuell. In fünf Untergruppen wurden u.a. die regionalen Ausformungen der Architektur der auf den Banknoten abgebildeten Baustile von den Schülern nachvollzogen (Kunstunterricht / Europ. Geschichte). Weiter ging es um eine Analyse der nationalen Symbole auf den Euromünzen (Politikunterricht). Ein weiteres Projekt widmete sich den Wanderungen der Münzen (Mathematik, VWL). Nicht zuletzt beschäftigten sich weitere Gruppen mit Liedern, die sich um Geld und Währungen drehen (Musik). 

Die Projektergenisse wurden in den beiden vorangegangenen Jahren reihum in den Schulen unserer europäischen Partner vorgestellt (s.u.), wobei jedes Treffen jeweils eine knappe Woche dauerte und damit über das reine Projekt hinaus viel Zeit bot, Land und Leute kennenzulernen. Als Projektpartner konnten eine spanische, zwei italienische, eine tschechische und eine polnische Schule gewonnen werden.

Singen der EuropahymneZum Abschluss des Projektes hieß es im Mai 2012 für knapp 60 ausländische Gäste "Willkommen in Neuss". Die Auftaktveranstaltung fand im europäisch geschmückten Foyer und Saal des Marienhauses statt. Mit gelben und blauen Sommerblumen, Sternenplätzchen mit europäischen Fähnchen, gelben und blauen Luftballons und landestypischen Flaggen in Sternenform wurden alle Gäste europäisch eingestimmt. Freundlich begrüßten die Schulleiterin Gerda Himmels und der stellvertretende Schulleiter Rainer Huschka in fließendem Englisch (beide sind Englisch-Lehrer) die Anwesenden.

TanzmariechenNeben musikalischen und tänzerischen Darbietungen stand eine digitale Reise durch das Rheinland in Form einer Power-Point-Präsentation auf dem Programm, wobei nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung, sondern auch typische Speisen, regionale Biertraditionen, Rivalitäten zwischen Fußballvereinen und der Unterschied zwischen der "richtigen" und "falschen" Rheinseite zur Sprache kamen.

Eine wichtige Rolle spielte auch das heimatliche Brauchtum in Form von Schützenfestund Karneval, was durch einen Auftritt von Funkenmariechen besonders veranschaulicht wurde.

Nach diesen umfangreichen Informationen stimmte der Europabeauftrage der Schule, Paul Esters, die Gäste auf die Tage in Neuss ein. Mit dem Austausch der Gastgeschenke und dem Singen der Hymne der Europäischen Union fand die  kurzweilige Eröffnungsfeier einen fröhlichen und würdigen Ausklang.
Im Vorfeld hatte es lange Diskussionen darüber gegeben, welche regionalen Spezialitäten den ausländischen Gästen bei den Mahlzeiten im Forum Marienberg gereicht werden sollten. Die Wahl fiel auf Reibeplätzchen mit Apfelmus und Sauerbraten mit Rotkohl. (Leider wurde nicht evaluiert, wie dies den Gästen geschmeckt hat oder ob es beim diesbezüglichen Urteil Unterschiede zwischen den Nationen gab ...)Koelner Dom

Zum Pflichtprogramm der internationalen Gruppe, begleitet von 20 deutschen Schülern, gehörte ein Tag in Köln. Vor dem Dom gab es eine besondere Überraschung: Jedem der Projektbeteiligten wurde eine 2-Euro-Münze überreicht, deren rückseitiges Motiv die Kölner Kathedrale ist. Diese besondere Prägung wurde unserer Schule von der Europäischen Zentralbank geschenkt. Nach Gruppenfoto und Dombesichtigung erkundeten die Gäste auf einer Stadtrallye eigenständig die Kölner Innenstadt.
Nachmittags blieb noch Zeit, um eigens signierte Vorhängeschlösser an der Deutzer Brücke zu befestigen. Die zugehörigen Schlüssel versenkten die SchülerInnen und LehrerInnen mit den besten europäischen Wünschen in den Rhein.

ZweiEuroMuenzeHöhepunkt war die Abschlusspräsentation in der Sparkasse Neuss. Unter dem Titel „Der Euro – Währung, Kunstobjekt und national europäisches Symbol“ dokumentierte sie die Ergebnisse der zweijährigen Zusammenarbeit und stellte das Endprodukt des Projekts dar.

Am Abend eröffnete das Vorstandsmitglied der Sparkasse, Dr. Volker Gärtner, in Anwesenheit von Vertretern aus Wirtschaft und Politik die Ausstellung von Plakaten zu den fünf Unterprojekten:
Projekttreffen Januar 2011 Fraga (Spanien) – Architektur, die Rückseite der Euro-Banknoten
Projekttreffen Mai 2011 in Bialystock (Polen) – Europäischer Warenkorb
Projekttreffen September 2011 Dolni Becva (Tschechien) – Nationale Symbole auf Euromünzen
Projekttreffen Februar 2012 Nocera (Italien) – Münzwanderungen
Projekttreffen Mai 2012 Neuss – Lieder übers Geld
Die Ausstellung war danach der breiten Öffentlichkeit 14 Tage zugänglich und fand reges Interesse.

Der 1. Stellvertretende  Bürgermeister der Stadt Neuss, Thomas Nickel, und der Landrat Hans-Jürgen Petrauschke stellten die Bedeutung des Comenius-Projekts für die Zukunft Europas dar. Stolz resümierte der Europabeauftragte der Schule, Paul Esters, dass in den beiden Jahren 250 SchülerInnen und LehrerInnen die Möglichkeit hatten, durch Europa zu reisen. 
Mit Liedern über das Geld sorgten alle Delegationen aus den beteiligten Ländern für schwungvolle und fröhliche Eindrücke.

SparkasseEroeffnungAusstellung Gaeste aus Europa Eroeffnungsrede Blick von oben
1. Stellvertretender  Bürgermeister der Stadt Neuss,
Thomas Nickel,
und Schulleiterin Gerda Himmels und Erzbischöflicher Schulrat
Thomas Pitsch

Gäste zum Comeniusprojekt Vorstandsmitglied der Sparkasse, Dr. Volker Gärtner Gesungen wird auch von höherer Stelle