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Erzbistum

"Erasmus+" -Projekt 2015-2017


Europaflagge

 

Auch für die Schuljahre 2015 – 2017 hat unsere Schule wieder eine Förderzusage für ein internationales Schulpartnerschafts-Projekt erhalten. Diesmal werden sich die alten/neuen Partnerschulen mit einer regional-nationalen vergleichenden Institutionsanalyse (Schulen, Fabriken, Hotels , Museen) beschäftigen. Der Projekttitel ist Programm: „Think global – act local“. Best practice vor der Haustür.

Das erste Treffen hat vom 11.-15. April 2016 bei uns in Neuss stattgefunden.
Die etwa 70 ausländischen Schülerinnen und Schüler (zwischen 16 und 19 Jahren) und Lehrer kamen von Gymnasien und Berufsschulen aus Italien (zwei Schulen), Spanien und Polen. Jede dieser Schülergruppen wurde von zwei LehrerInnen begleitet. Die große Anzahl an Gästen zeigt, dass Deutschland und Neuss ein sehr beliebtes Ziel sind.


RathausempfangDer Besuch in Neuss war das erste von mehreren Treffen dieser Schulen (an denen jeweils andere Schülergruppen teilnehmen) innerhalb des von der EU geförderten, zweijährigen Projektes. Im Rahmen dieses "Erasmus+"-Projektes stellt eine Schule (in unserem Fall wir selbst) einen Förderantrag. Dieser wurde Anfang letzten Jahres genehmigt und hatte zur Folge, dass jede beteiligte Schule 20.000 bzw. 22.000 Euro von der EU zur Verfügung gestellt bekommen hat.

Mit diesem Geld sollen so genannte Mobilitäten finanziert werden, also die möglichst zahlreiche Teilnahme von SchülerInnen und Lehrern bei den jeweiligen Projekttreffen.
Der Sinn dieser Förderung liegt darin, dass die EU den projektbezogenen Austausch vor allem unter jungen Mensch fördern möchte. Europa, so der Gedanke, kann nur dann wachsen und leben, wenn es für die (jungen) Bürger bekannt und begreifbar wird. So soll zum einen das Wissen um Europa geschaffen oder erweitert, zum anderen soll aber die Kommunikation und Freundschaft zwischen den Schülern und Lehrern gefördert werden.
Diesen Gedanken setzen wir wie folgt in die Tat um. Nach dem ersten Orga-Treffen nur der Lehrer im September letzten Jahres in Bialystok (Polen) haben wir uns vom 10. – 16.4. in Neuss getroffen. Im Oktober 2016 geht es nach Fraga (Spanien) und im nächsten Jahr nach Nocera Inferiore (Italien) und Bracciano (Italien). ErasmustreffenWillkommen
Der Ablauf der jeweils siebentägigen Projekttreffen ähnelt sich dabei an jedem Ort. Sonntags treffen die Teilnehmer ein und man trifft sich erstmalig bei einem gemeinsamen Abendessen (sehr wichtig besonders in Italien). Am Montagmorgen erfolgt nach einigen Kennenlernspielen die offizielle Begrüßung in der gastgebenden Schule. Weiterhin gibt es eine Information über das gastgebende Land und die Stadt. In Neuss liegt entsprechendes Gewicht auf dem Schützenfest.
Am Nachmittag folgte bei herrlichem Wetter ein Besuch der Museumsinsel Hombroich. Der Dienstag war Arbeitstag. Das Projekttreffen stand unter dem Titel „Think global, act local. Best practice vor der Haustür“. Weil in Neuss Schulen verglichen wurden, mussten diese am Dienstagvormittag zunächst vorgestellt werden. Am Nachmittag verglichen dann zehn international gemischte Gruppen unter Zugrundelegung unterschiedlicher Kriterien ihre Schulen. Dabei lernten wir etwa, dass es in Polen mehr Pausen und in Italien mehr Ferien gibt. Interessant war aber auch, dass in Italien jüngst elektronische Klassenbücher eingeführt wurden. Wenn dort alles rund laufen wird, erhält man auf Knopfdruck umfangreiche Informationen über die Quantität und Qualität aller Schulstunden, über Noten, Fehlzeiten und Prüfungsergebnisse.
Rede Frau HimmelsAm Mittwoch ging es nach Bonn – u.a. zum Haus der Geschichte und Beethovenhaus. Nachmittags stand Köln auf dem Programm.
Donnerstag Vormittag besuchten die Schüler ganz normale Unterrichtsstunden an unserer Schule. Unter Anlegung vorab besprochener Beobachtungskriterien nutzten sie diese Erfahrungen, um am Folgetag eine kurze eigene Unterrichtssequenz zu gestalten. Zuvor stand jedoch ein eindrucksvoller Empfang im Rathaus auf dem Programm. Die Schüler hatten Gelegenheit, im Ratssaal der Stadt die Neusser (Europa)politik hautnah zu erfahren.
Am Anfang und am Ende des Projekttreffens sangen alle gemeinsam die Europahymne auf Deutsch.

 Europahymmne
Neben der projektbezogenen Arbeit lag und liegt ein Schwergewicht der Projekttreffen darin,die Schüler miteinander vertraut zu machen. Dies ist bisher immer sehr gut gelungen. Zum Abschied gibt es immer wieder Tränen, Freundschaften wurden geknüpft. Aus den Treffen haben sich internationale Freundschaften entwickelt – und genau das ist ja das Ziel dieser Projekte. Anders gesagt: Nach den Projekttreffen haben die Teilnehmer (und viele weitere involvierte Schüler) ein anderes, besseres Bild von Europa als vor den Treffen.

 

Fraga 23.10. bis 29.10.2019

Ab dem 23.10.2016 nahmen 11 Schülerinnen und zwei Lehrerinnen unserer Schule am zweiten Projekttreffen in Fraga, Spanien, teil. 
Nach der internationalen Begegnung in Neuss im April dieses Jahres war die Zusammenkunft in Spanien die zweite Aktion im Rahmen des laufenden Projektes. In einem Zeitraum von zwei Jahren finden insgesamt vier solcher Projekttreffen statt: in Neuss, in Spanien und im nächsten Jahr zweimal in Italien. Dabei liegt die Koordinierung des gesamten Projektes bei unserer Schule.
Projektgruppe Fraga102016Das Gesamtprojekt steht unter dem Titel: „Think global - act local. Best practice vor der Haustür.“ Dabei vergleichen die fünf kooperierenden Schulen aus vier Ländern jeweils unterschiedliche Institutionen. In Neuss waren es Schulen, in Spanien Unternehmen und in Italien werden es Museen bzw. Hotels sein.
So stellten beim jetzigen Treffen unsere Schülerinnen den internationalen Teilnehmern zunächst ein deutsches Unternehmen vor. Im Anschluss verglichen sie in international gemischten Gruppen einige gleiche Kennzahlen unterschiedlicher Unternehmen. Höhepunkt des Treffens war der Verkauf eigener kleinerer Produkte auf einem spanischen Wochenmarkt. Neben der eigentlichen Projektarbeit blieb den Schülerinnen Zeit für Ausflüge nach Zaragoza und Barcelona.

 

Wie oben erwähnt, sind wir der Gesamtkoordinator des Projektes. Wir haben den umfangreichen Antrag geschrieben, schreiben den Zwischen– und Endbericht und sind Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme vor, während und nach den jeweiligen Treffen. Die konkrete Organisation der jeweiligen Projekttreffen liegt dabei aber immer bei der gastgebenden Schule.
Unsere Schule ist seit einigen Jahren eine zertifizierte Europaschule in NRW. Nicht nur deshalb liegt uns die Förderung der europäischen Idee besonders am Herzen. Neben dem aktuellen erasmus+-Projekt , es ist bereits unser drittes, bieten wir unseren Schülern geförderte Berufspraktika im europäischen Ausland. Wir nehmen erfolgreich an europäischen Wettbewerben teil und bieten z.T. bilingualen Unterricht an. Nicht zuletzt finden europäische Inhalte deutlichen Platz in unserem Unterrichtsangebot. All' das machen wir nicht aus Selbstzweck, sondern um unseren Schülern ein internationales Profil zu geben. Und das wird in einer globalisierten Welt immer wichtiger.

 

 

Hier die englische Beschreibung des Projektes :

"Think global - act local. Best practice vor der Haustür".
The title of this project mirrors its program. Six partner schools from Germany, Italy, Poland, Spain and Turkey would like to embark into international entrepreneurship. Therefore our students are going to analyse six institutions / companies in their respective regions according to criteria they developed on their own. The results of these structured institutional analyses are to be compared with each other at six international project meetings.  ‘What’s similar, what’s different?‘ The answers to these leading questions will result in the recognition of the best practice done among the examined institutions. Churches, mosques, museums, hospitals, hotels, travel agencies and last but not least schools will be the objects of investigation. The partner schools organise the coordination of subprojects according to their respective school profiles.
In the first place the objectives of the project are of a general nature: We aim to strengthen the communicative, intercultural and technical / organisational competences of our students, as well as we would like to raise their empathy with the European idea. In particular the project focuses on the acquisition of methodological skills. On the one hand the participants shall exercise their practical project management knowhow and skills, on the other hand they are given the opportunity to conduct structured institutional analyses on the basis of self-defined criteria. This may result in an increasing awareness of the international basic structures of the examined institutions. This awareness also renders the foundation for the recognition of regional and national  distinctive features. As a positive side-effect the students will gain deeper practical insights into and contacts with the regional and international world of work.
The whole project divides into six subprojects that are structured similarly. Irrespective of the kind of institution (church, mosque, museum, hospital, hotel, travel agency or school) – the students will start with initiating a contact and leading pre-talks. In cooperation with their respective institutions and in close connection and agreement (e-twinning) with their partner schools the participants then will create a list of criteria in order to fill it in later or at the same time. Depending on the situation the local cooperation can be completed by sustainable and additional services /products, as there are for instance flyers, guided tours, international legends for museum exhibits, trial internships …
The second term of each subproject consists of the combination and comparison of the national results. In the coordinating partner school the national groups will present the outcomes of their local analyses. On this basis an overview of all analyses will be created. The European standards of the examined institutions, but above all their national features will be displayed likewise. These issues will be assessed together with the respective institutions after the meeting. The objective is to determine the best practice. Even the international group is required to generate additional outputs. At best  furtherleading learning mobilities of several students can follow from this.
 The postprocessing of the respective subprojects will be carried out in the home countries of the participants. The students are due to present the outcomes of their international project performances in their schools and institutions. We would appreciate it very much if presentations in the institutions involved, local communities and a continuation of this cooperation between the schools and the world of work would be the consequences of this project.
In order to fill the gap between a high amount of directly involved participants on the one-hand side and an efficient performance on the other hand, we agreed on 10 participants per country and six project meetings (250 on the whole). It would be welcome if some students could continue working in the receiving schools or institutions after the project. The selection of participants will take place in terms of preferring those who are at risk to break off their school careers – they need our particular support. Taking part in an international project and establishing meaningful connections with some local as well as international companies shall provide them with new motivation and chances. At least 600 students will participate in the preparation of our intended international meetings.
The upmost effect of the project can be seen in the meaningful, practical, structured and goal-oriented contact of students and teachers with the local and international world of work. This offers them access to networks that could promote their career entries. Also the knowhow of methods applied in the working systems could support this objective.
  The immediate learning outcomes of the project are the well-illustrated overviews of the institutional analyses. These shall be presented in the net, the schools and institutions. They can become the starting point for factual improvements.