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Erzbistum

Auslandspraktikum

Europaflagge

 

Eindrücke und Erfahrungen zum Auslandspraktikum in Prag im März 2016

Wir konnten während unserer Zeit in Prag viele verschiedene positive Erfahrungen sammeln.
Abend in PragDie Erzieherinnen, aus der Einrichtung in der wir unsere drei Wochen Praktikum absolvierten, haben uns sehr offen und herzlich aufgenommen. Die Erzieherinnen und die Kinder Sprachen fließend Deutsch, sodass wir keine Verständigungsprobleme hatten.  Sie waren immer hilfsbereit und haben uns bei Problemen unterstützt. Zudem wurden uns Tipps und Anregungen gegeben, was man in Prag erleben sollte. Hierzu wurden uns auch Freizeitaktivitäten mit den Erzieherinnen angeboten. Prag bei Nacht

Sie boten uns zum einen viel Offenheit für eigene Tätigkeiten im Kindergarten, zum anderen konnten wir an einer Fortbildung teilnehmen.
Außerdem konnten wir viele Erfahrungen dahingehend sammeln, dass wir neue Erziehungsmaßnahmen und Erziehungsstile kennen lernen durften, die wir so in Deutschland noch nicht kennen gelernt haben. Des Weiteren konnten wir die Erfahrung machen, dass dort andere Arbeitsbedingungen und Arbeitsweisen gelten. Dort sind die Arbeitszeiten und Pausen anderes geregelt als in Deutschland- was nicht heißt, dass diese schlechter sind.

 

Präsentation zum Auslandspraktikum in Mailand

Präsentation zum Auslandspraktikum in Alicante

 

 

„Gettin fit for Europe“ – Erzieherische Konzepte im europäischen Vergleich 

Der Titel des ERASMUS+ Projekts der Europäischen Kommission für lebenslanges Lernen ist seit März 2015 nun auch Programmteil der Deutschen Schule Mailand.Mailand Schueler

Als nunmehr teilnehmende, aufnehmende Partnereinrichtung von zwei Fachschülerinnen für Mailand Frau KnuepperSozialpädagogik des Erzbischöflichen Berufskollegs Neuss, Julia Ströhl und Denise Pütz, erklärte sich die Deutsche Schule Mailand bereit, zwei 4-wöchige Fachpraktika im Rahmen von ERASMUS+  anzubieten, das die beide enthusiastisch und erfolgreich absolvierten.
Hier finden Sie einen Bericht.

 

Châlons (Frankreich)
Wir haben unser Betriebspraktikum im Rathaus der Neusser Partnerstadt Châlons-en-Champagne in Frankreich absolviert.
Chalons Unternehmen2Zu unseren Aufgaben gehörte unter anderem die Betreuung von ausländischen Gästen, die während unseres Praktikums Châlons besuchten. Besonders gut hat uns das Osterwochenende gefallen, an dem wir die englische Delegation mit ihrer Bürgermeisterin begleiten durften. Außerdem wurden wir dem Bürgermeister von Châlons vorgestellt, und wir waren gemeinsam mit den Engländern essen. Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass wir in diese Veranstaltung mit einbezogen wurden und nicht wie Praktikantinnen, sondern eher wie Mitarbeiterinnen ChalonsSehenswuerdigkeitenbehandelt wurden.
Dazu gehörte auch der Besuch des französischen Gottesdienstes am Ostersonntag.
Weitere Aufgaben bestanden in der Erstellung von Protokollen verschiedener Bezirke von Châlons, in denen die dortigen Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten festgehalten wurden.
Anfangs fiel es uns sehr schwer, uns an die französische Sprache zu gewöhnen, aber mit der Zeit hat es immer besser funktioniert. Die Menschen dort waren sehr hilfsbereit und haben darauf geachtet, langsam und für uns verständlich zu sprechen. 

ChalonBekanntschaftenWir sind sehr froh, dass wir den Schritt gewagt haben, unser Praktikum im Ausland zu absolvieren, weil es uns sowohl sprachlich als auch menschlich weitergebracht hat. Wir haben gelernt, dass es für einen Ausländer in einem anderen Land sehr schwer sein kann, sich zurecht zu finden. Wenn man jedoch offen auf die anderen Menschen zugeht, bekommt man viel Hilfe und Unterstützung.

Tabea Meuter und Jana Bornschein

 

Glasgow (Schottland)

Im Rahmen des Praktikums habe ich für vier Wochen in der Marketingabteilung des  schottischen Unternehmen Müller Wiseman Dairies in Glasgow gearbeitet.
GLasgowBallonDas Praktikum war für mich eine großartige Erfahrung, welche mich sowohl beruflich als auch menschlich und fremdsprachlich unglaublich weitergebracht hat. Meine anfänglichen Sorgen bezüglich des Aufenthaltes im Ausland und der schottischen Sprache (ich hatte schon so einiges über den schottischen Akzent gehört) stellten sich als völlig unbegründet heraus, denn nach einer kurzen Eingewöhnung und dank der Bemühungen meiner Kollegen, Gastfamilie und Freunde konnte ich recht schnell Schottisch verstehen und sogar sprechen.
Dank der schottischen Mentalität und Gastfreundschaft wurde ich sehr schnell in das Unternehmen integriert und in die „Wiseman Familie“ aufgenommen. Die Arbeit mit meinen Kollegen bereitete mir unglaublichen Spaß, da ich aktiv in Projekte eingebunden wurde, meine Arbeiten und Ideen verwendet wurden und ich sowohl Teil aller Meetings als auch einer Geschäftsreise war, was mir einen realistischen Eindruck in die typischen Aufgaben des Marketings verschaffte.

Besonders gut hat mir der Einblick in die Unternehmenskultur und die Arbeitsmentalität gefallen. Dass Wiseman bis vor der Übernahme durch die Müller Gruppe vor einem Jahr ein FirmenkulturFamilienunternehmen war, merkt man nicht nur daran, dass sich die Zentrale im mittlerweile ausgebauten Elternhaus des Firmengründers Robert Wiseman befindet, sondern auch an dem engen Zusammenhalt der Belegschaft. Wenn mein Gastvater und meine Gastschwester am Wochenende arbeiten mussten, war es für meine Kollegen eine Ehrensache, mir Schottland zu zeigen, mit mir Pferderennen zu besuchen oder natürlich - wie es sich für Frauen gehört - shoppen zu gehen. Durch dieses einfache Rundum-Programm lernte ich Sprache, Kultur und Land unglaublich schnell kennen und konnte mich sehr gut integrieren, was wahrscheinlich der Grund dafür war, dass mich keinerlei Heimweh plagte.
Das Praktikum hat alle meine Erwartungen übertroffen und hat auch dazu geführt, dass ich nach meinem Wirtschaftsabitur und vor Antritt des Studiums einen weiteren Auslandsaufenthalt mit Praktikum absolvieren möchte. Ich bin unglaublich stolz und dankbar, diese Erfahrung gemacht und so viele freundliche und offene Menschen kennengelernt zu haben. Auch habe ich dank meiner Gastfamilie nun ein zweites Zuhause auf der großen Insel oder - um es auf schottisch zu sagen - ein zweites „hame“.
Ich danke allen für diese Erfahrung und kann es nur jedem empfehlen, die Chance eines Auslandspraktikums wahrzunehmen.

Julia Monning